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Vorwort
Wieviele Mattstellungen kennen Sie ? 5 , 10,
25 , oder mehr als 100 ?
In einigen Büchern finden wir ca. 30 Matt-Stellungen
, mit Namen benannt.
Ich bin nun einen anderen Weg gegangen und habe jeder
Stellung einen Schlüssel zugeordnet.
Dieser Schlüssel bezieht sich nicht auf die Positionen
der Figuren, sondern nach deren Wirkungsweise.
Von den 64 Spielfeldern, die uns zur Verfügung stehen,
reichen oft 9-25 Felder zur Mattstellung aus.
Fast jede Mattstellung kann 4x gedreht und 4x gespiegelt
werden, so daß sich 8 verschiedene
Positions-Schlüssel ergeben würden, nach der
Wirkungsweise sortiert verbleibt aber nur ein Schlüssel.
Bei verschiedenen Stellungen und gleichem Schlüsseln
wird nur noch ein Buchstabe angehängt.
So sind es etwas über 600 Stellungen geworden, die
demzufolge über 4800 Positionen vertreten.
Aufbau des Codes:
Welche Figur setzt Matt ?
1----
1 = Dame
2 = Turm
3 = Läufer
4 = Springer
5 = Bauer
Welche Figur deckt den Angreifer ? -2---
0 = keine Figur ist erforderlich
1 = Dame
2 = Turm
3 = Läufer
4 = Springer
5 = Bauer
8 = Neu : indirekte Deckung, durch gefesselte
Figut
9 = König
Welche Figur verhinder die Flucht des König ?
--034
0 = einene Figur oder der Rand des Spielfeldes
1 = Dame
2 = Turm
3 = Läufer
4 = Springer
5 = Bauer
9 = König
Dieser 5 stellige Schlüssel sollte ausreichen um
die meisten Stellungen zu erfassen.
Selbst bei einem Doppelschach mit 2 Figuren, ist automatisch
die Zweite auch die Deckungsfigur.
So bedeutet :
12034 A
(A,B,C,D, usw.für jeweils verschiedene Positionen
mit gleicher Wirkung)
1-Die Dame bietet Schachmatt und wird von einem 2-Turm
gedeckt .
0 - Randstellung oder eine eigene schwarze Figur verstellt
das Fluchtfeld.
3-4- ein Läufer und ein Spriger verhindern die Flucht.
Werden aber mehr als 2 Figuren benötigt, so kann
die "0" entfallen,
so entsteht eine bessere Übersicht für den
Angriff benötigtes Material.
Ich habe immer versucht sowenig wie möglich Spielfläche
zu benötigen.
Figuren die außerhalb standen wurden in die Fläche
mit einbezogen.
Bei einigen wenigen Fällen ist deshalb ein Feld
oft doppelt gedeckt.
Bei einem Doppelschach wird der Schlüssel nach der
gezogenen Figur benannt.
Ein Schachmatt sollte also nicht das zufällige Ergebnis
eines Angriffs sein, sondern bereits vor dem Angriff
sorgfältig geplant werden. So ergeben auch Figurenopfer
einen Sinn und tragen zur Schönheit des Spieles bei.
Der Sinn dieses Buches ist es nun, sich einen umfangreichen
Überblick über alle Mattstellungen zu verschaffen,
um im Tunier die Eine oder Andere abrufen zu können.
Es gibt Spieler, die nur auf "Position" spielen und sich
verweigern alle Möglichkeiten, die dieser Sport bietet
auszureitzen. Damit kann man zwar auch ein Spiel gewinnen
aber gegen einen großen Angriffsspieler
werden Sie keinen Sieg einfahren, es sei denn, Sie haben
Ihren Gegner in den Schlaf gespielt.
Viel Spass beim Lesen
Inhaltsverzeichnis
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